Cloud Exit & AWS-Migration für Magento — raus aus der Public Cloud
AWS-Magento zu teuer geworden? Wir holen deinen Shop aus der Public Cloud zurück nach Österreich — auf eigene Server mit planbaren Kosten, ohne Egress-Gebühren, mit klarer Datenhoheit.
- AWS-Magento-Migration — ECS, EC2, RDS, Aurora, S3, EFS, Elasticsearch, ElastiCache, CloudFront
- S3-Replacement mit eigenem Object Storage (SeaweedFS, Garage) oder lokalem FS
- Hosting-Kosten auf ~10 % des AWS-Niveaus bei vergleichbarer oder besserer Performance
- Planbare Kosten — keine Egress-Gebühren, kein Spike-Risiko
- Rechenzentrum in Österreich/Deutschland — DSGVO-Sicherheit
- Zero-Downtime-Migration mit DNS-Cutover und DB-Sync
- Direkter Support — keine Cloud-Provider-Tickets, kein SLA-Roulette
Cloud ist nicht immer die Antwort. Für Magento-Shops mit planbarem Traffic kostet das Hosting auf eigenen Servern in Österreich erfahrungsgemäß rund 10 % dessen, was AWS verlangt — bei besserer Performance und Datenhoheit.
AWS und andere Public-Cloud-Provider wurden für unvorhersehbare Workloads gebaut. B2B-Magento hat das nicht. Was du in der Public Cloud bekommst: Egress-Gebühren auf jedes Bild, Vendor-Lock-In über proprietäre Queues und Storage-Services, opaque Pricing. Was wir bieten: direkter Server-Zugriff, dezidierte DB-Hardware, fixe Monatskosten, ein Rechenzentrum in Österreich oder Deutschland.
Vom Cloud-Stack zum eigenen Server
— Magento, DB, Storage, Queues, Schnittstellen.
Wir replizieren jeden Cloud-Service einzeln.
Magento-Workload
AWS ECS oder EC2 → dezidierter Linux-Server mit PHP-FPM, OPcache, Redis und für Magento optimiertem nginx. Performance typisch besser als in der Cloud, weil DB-Nähe gewährleistet ist.
Datenbank-Migration
RDS Aurora oder klassisches RDS → dezidierter MariaDB- oder MySQL-Server. Backup-Strategie inkl. Off-Site-Replikation.
S3-Replacement
AWS S3 → selbst-gehosteter S3-kompatibler Object Storage (SeaweedFS oder Garage) oder klassisches Filesystem mit Backup-Strategie. Asset-CDN optional via Cloudflare statt CloudFront.
Queue-Ablösung
AWS SQS → RabbitMQ oder ElasticMQ. Magento-Integration über Standard-AMQP-Connector.
ERP-Schnittstellen
BMD, SAP, Odoo, Pimcore: Re-Connect der Schnittstellen auf neue Endpoints. n8n-basierte Datenpipelines wo sinnvoll.
DNS & SSL
Zero-Downtime-Cutover via DNS-TTL-Reduzierung + Live-DB-Sync. Let's-Encrypt oder eigene SSL-Zertifikate, automatische Renewal.
Vorhersehbar, dokumentiert, ohne Downtime.
- 01
Audit & Inventur
Bestandsaufnahme: welche AWS-Services laufen, was kostet was, welche Schnittstellen hängen daran. Ergebnis: Zielarchitektur-Skizze und Kostenkalkulation.
- 02
Server-Setup
Wir haben speziell auf Magento hin optimierte nginx- und PHP-Konfigurationen. Dazu Redis, MariaDB/MySQL und Search-Stack — alles bereit für die erste Probe-Migration auf Staging.
- 03
Daten-Sync
Initiale DB-Migration aus AWS. Asset-Sync von S3. Wiederholte Sync-Läufe bis kurz vor Cutover, um Delta klein zu halten.
- 04
Test & Schnittstellen-Check
Funktions-Tests, ERP-Anbindung, Cookie-Consent, Payment-Provider, Search.
- 05
Cutover
DNS-TTL bereits Tage vorher reduziert. Finale DB-Sync. DNS-Switch auf neuen Server. AWS-Shop in Maintenance Mode. Validierung im Live-Traffic.
- 06
AWS-Deprovisionierung
Nach 1–2 Wochen stabilem Betrieb: schrittweise AWS-Services abschalten. Letzter Schritt: Queues und Storage. Volle Kostenfreiheit auf AWS-Seite.
Magento-Shops, die wir aus der Cloud zurückgeholt haben.
B2B-Messebauer, Österreich
Magento-Shop von AWS ECS + RDS Aurora + S3 auf CopeX-Server in Österreich migriert. Vorgänger-Agentur: AWS-Cloud-Spezialist. Inkl. Re-Integration einer bestehenden ERP-Schnittstelle.
Andmetics — B2B + B2C, Beauty / Pro
Magento-2-Shop ursprünglich für ein GNTM-Auto-Scaling-Event in AWS aufgesetzt: ECS-Container, RDS, S3, EFS, Elasticsearch, ElastiCache, CloudFront — der volle Stack. Zwei Brands (andmetics.com retail + andmetics-professional.com pro), Hyvä-Theme, BMD-Schnittstelle, Thinkific-Integration für Online-Kurse.
Anonymisiert, weil teilweise unter NDA. Eckdaten sind real.
Du hast deinen Magento-Shop aktuell in AWS und willst wissen, was eine Migration kosten würde — und wie viel du danach im Monat einsparst? Ein Cloud-Exit-Audit liefert dir eine konkrete Zielarchitektur plus Kostenkalkulation in 1–2 Wochen. Erfahrungswert: die Migration rechnet sich meistens innerhalb eines Jahres. Und wenn du grundsätzlich zwischen den Plattformen schwankst, hilft unser Kostenvergleich Magento vs. Shopify mit konkreter Break-Even-Rechnung.
Häufig gestellte Fragen
Warum überhaupt aus der Public Cloud raus?
Drei Hauptgründe in Reihenfolge der Häufigkeit, die wir bei Kunden sehen: (1) Kosten — AWS hat sich für Magento-typische Workloads (relativ vorhersehbarer Traffic, große S3/Object-Storage-Mengen) als 2–3× teurer erwiesen als dedizierte Server. (2) Egress-Gebühren — jeder Asset-Download kostet Geld, was bei Bildern und PDFs schnell zur Kostenfalle wird. (3) Datenhoheit & DSGVO — viele Kunden wollen das Rechenzentrum in der EU, idealerweise Österreich. Dazu kommt: bei Magento-Performance-Tuning ist die Hardware-Nähe zur DB wichtig. Public Cloud trennt das oft.
Wie hoch ist die typische Hosting-Ersparnis?
In den von uns durchgeführten Migrationen lag das neue Hosting bei rund 10 % der AWS-Kosten — also ca. 90 % Ersparnis bei vergleichbarer oder besserer Performance. Bei einem 2026-Projekt (B2B-Magento-Shop, vorher AWS ECS + Aurora + S3, ~25k Produkte) sind die Hosting-Gebühren von einer vierstelligen monatlichen AWS-Rechnung auf einen niedrigen dreistelligen Betrag pro Monat gesunken. Plus: keine Engineering-Stunden mehr für AWS-Wartung. Gesamt-TCO inkl. Personal-Aufwand deutlich darunter.
Was bedeutet S3-Replacement konkret?
Magento nutzt S3 typischerweise für Produktbilder, Medien-Assets, Backups und manchmal als Queue-Storage. Wir migrieren das wahlweise auf: (a) lokales Filesystem mit Backup-Strategie, (b) selbst-gehosteten S3-kompatiblen Object Storage wie SeaweedFS oder Garage in einem AT/DE-Rechenzentrum, (c) klassisches NFS für High-Performance-Cases. Die Migration läuft mit aws s3 sync parallel zum Live-Betrieb, der Cutover ist Sekunden.
Wie lange dauert eine AWS-zu-Server-Migration?
Für einen mittleren Magento-Shop (B2B, ~25k Produkte, eine Sprache): 3–6 Wochen von Auftrag bis Go-Live. Setup-Phase 1–2 Wochen (Server, DB, Webserver, PHP, Magento, Imports). Test-Phase 1–2 Wochen (Daten-Sync, Schnittstellen, Cookie-Consent). Cutover 1 Tag (DNS-Wechsel + finale DB-Sync). Komplexe B2B-Shops mit ERP-Schnittstellen sind länger — typisch 6–10 Wochen wegen ERP-Re-Integration.
Was passiert mit den AWS-Queues (SQS) und ERP-Schnittstellen?
Das ist meist der härteste Teil der Migration, weil ERP-Systeme (BMD, SAP, Pimcore, Odoo) typischerweise über AWS-SQS oder S3-basierte Queues mit Magento kommunizieren. Wir ersetzen das durch: (a) RabbitMQ oder Redis-basierte Queues auf eigenen Servern, (b) direkte Datenbank-Kommunikation für synchrone Use-Cases, (c) n8n-basierte Datenpipelines für komplexere Workflows. Die ERP-Anbindung muss in der Regel auf Provider-Seite parallel angepasst werden — das ist außerhalb unserer Kontrolle und braucht Zeit.
Wo läuft der Shop nach der Migration?
Standardmäßig auf unseren Servern in österreichischen oder deutschen Rechenzentren (internex AT, eigene gemietete Server in Wien und Deutschland). Hardware: dedizierte Bare-Metal- oder Cloud-VPS-Server mit dezidierten Magento-/PHP-FPM-/MySQL-/Redis-Konfigurationen. Wenn du eigene Hosting-Präferenzen hast (z.B. ein bestimmter AT-Hoster), arbeiten wir auch dort. Backup-Strategie: 3-2-1 mit Off-Site-Replikation.
Verliert man Cloud-Features wie Auto-Scaling oder Multi-AZ-Replication?
Theoretisch ja, praktisch fast nie relevant für Magento-B2B. Magento-Shops haben planbaren Traffic (B2B-Geschäftszeiten, klare Saisonalität) — Auto-Scaling rechnet sich selten. Multi-AZ-Replication ist bei dedizierten Servern durch Backup + DB-Replica gleichwertig abgedeckt. Was du gewinnst: direkter Server-Zugriff für Performance-Tuning (was in AWS oft nur über teure Plan-Upgrades geht), planbare Kosten, kürzere Latenzen zur DB.
Und wenn wir wieder zurück in die Cloud wollen?
Geht jederzeit. Unsere Migrationen sind so aufgebaut, dass der Stack (Magento + DB + Object Storage + Queue) zwischen Provider wandern kann — das ist Standard-LAMP-/LEMP-Architektur, keine Cloud-Lock-Ins. Wir dokumentieren jeden Migrationsschritt, sodass du auch ohne uns wieder migrieren könntest. Aber: ein Großteil unserer Kunden, die einmal raus sind, bleiben es.
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