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04 / Cloud Exit & AWS-Migration

Cloud Exit & AWS-Migration für Magento — raus aus der Public Cloud

AWS-Magento zu teuer geworden? Wir holen deinen Shop aus der Public Cloud zurück nach Österreich — auf eigene Server mit planbaren Kosten, ohne Egress-Gebühren, mit klarer Datenhoheit.

  • AWS-Magento-Migration — ECS, EC2, RDS, Aurora, S3, EFS, Elasticsearch, ElastiCache, CloudFront
  • S3-Replacement mit eigenem Object Storage (SeaweedFS, Garage) oder lokalem FS
  • Hosting-Kosten auf ~10 % des AWS-Niveaus bei vergleichbarer oder besserer Performance
  • Planbare Kosten — keine Egress-Gebühren, kein Spike-Risiko
  • Rechenzentrum in Österreich/Deutschland — DSGVO-Sicherheit
  • Zero-Downtime-Migration mit DNS-Cutover und DB-Sync
  • Direkter Support — keine Cloud-Provider-Tickets, kein SLA-Roulette
02 / Haltung

Cloud ist nicht immer die Antwort. Für Magento-Shops mit planbarem Traffic kostet das Hosting auf eigenen Servern in Österreich erfahrungsgemäß rund 10 % dessen, was AWS verlangt — bei besserer Performance und Datenhoheit.

AWS und andere Public-Cloud-Provider wurden für unvorhersehbare Workloads gebaut. B2B-Magento hat das nicht. Was du in der Public Cloud bekommst: Egress-Gebühren auf jedes Bild, Vendor-Lock-In über proprietäre Queues und Storage-Services, opaque Pricing. Was wir bieten: direkter Server-Zugriff, dezidierte DB-Hardware, fixe Monatskosten, ein Rechenzentrum in Österreich oder Deutschland.

03 / Was wir migrieren

Vom Cloud-Stack zum eigenen Server
— Magento, DB, Storage, Queues, Schnittstellen.

Wir replizieren jeden Cloud-Service einzeln.

01

Magento-Workload

AWS ECS oder EC2 → dezidierter Linux-Server mit PHP-FPM, OPcache, Redis und für Magento optimiertem nginx. Performance typisch besser als in der Cloud, weil DB-Nähe gewährleistet ist.

02

Datenbank-Migration

RDS Aurora oder klassisches RDS → dezidierter MariaDB- oder MySQL-Server. Backup-Strategie inkl. Off-Site-Replikation.

03

S3-Replacement

AWS S3 → selbst-gehosteter S3-kompatibler Object Storage (SeaweedFS oder Garage) oder klassisches Filesystem mit Backup-Strategie. Asset-CDN optional via Cloudflare statt CloudFront.

04

Queue-Ablösung

AWS SQS → RabbitMQ oder ElasticMQ. Magento-Integration über Standard-AMQP-Connector.

05

ERP-Schnittstellen

BMD, SAP, Odoo, Pimcore: Re-Connect der Schnittstellen auf neue Endpoints. n8n-basierte Datenpipelines wo sinnvoll.

06

DNS & SSL

Zero-Downtime-Cutover via DNS-TTL-Reduzierung + Live-DB-Sync. Let's-Encrypt oder eigene SSL-Zertifikate, automatische Renewal.

04 / Wie eine Cloud-Exit-Migration abläuft

Vorhersehbar, dokumentiert, ohne Downtime.

  1. 01

    Audit & Inventur

    Bestandsaufnahme: welche AWS-Services laufen, was kostet was, welche Schnittstellen hängen daran. Ergebnis: Zielarchitektur-Skizze und Kostenkalkulation.

  2. 02

    Server-Setup

    Wir haben speziell auf Magento hin optimierte nginx- und PHP-Konfigurationen. Dazu Redis, MariaDB/MySQL und Search-Stack — alles bereit für die erste Probe-Migration auf Staging.

  3. 03

    Daten-Sync

    Initiale DB-Migration aus AWS. Asset-Sync von S3. Wiederholte Sync-Läufe bis kurz vor Cutover, um Delta klein zu halten.

  4. 04

    Test & Schnittstellen-Check

    Funktions-Tests, ERP-Anbindung, Cookie-Consent, Payment-Provider, Search.

  5. 05

    Cutover

    DNS-TTL bereits Tage vorher reduziert. Finale DB-Sync. DNS-Switch auf neuen Server. AWS-Shop in Maintenance Mode. Validierung im Live-Traffic.

  6. 06

    AWS-Deprovisionierung

    Nach 1–2 Wochen stabilem Betrieb: schrittweise AWS-Services abschalten. Letzter Schritt: Queues und Storage. Volle Kostenfreiheit auf AWS-Seite.

Cloud-Exit-Audit

Du hast deinen Magento-Shop aktuell in AWS und willst wissen, was eine Migration kosten würde — und wie viel du danach im Monat einsparst? Ein Cloud-Exit-Audit liefert dir eine konkrete Zielarchitektur plus Kostenkalkulation in 1–2 Wochen. Erfahrungswert: die Migration rechnet sich meistens innerhalb eines Jahres.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Warum überhaupt aus der Public Cloud raus?

Drei Hauptgründe in Reihenfolge der Häufigkeit, die wir bei Kunden sehen: (1) Kosten — AWS hat sich für Magento-typische Workloads (relativ vorhersehbarer Traffic, große S3/Object-Storage-Mengen) als 2–3× teurer erwiesen als dedizierte Server. (2) Egress-Gebühren — jeder Asset-Download kostet Geld, was bei Bildern und PDFs schnell zur Kostenfalle wird. (3) Datenhoheit & DSGVO — viele Kunden wollen das Rechenzentrum in der EU, idealerweise Österreich. Dazu kommt: bei Magento-Performance-Tuning ist die Hardware-Nähe zur DB wichtig. Public Cloud trennt das oft.

Wie hoch ist die typische Hosting-Ersparnis?

In den von uns durchgeführten Migrationen lag das neue Hosting bei rund 10 % der AWS-Kosten — also ca. 90 % Ersparnis bei vergleichbarer oder besserer Performance. Bei einem 2026-Projekt (B2B-Magento-Shop, vorher AWS ECS + Aurora + S3, ~25k Produkte) sind die Hosting-Gebühren von einer vierstelligen monatlichen AWS-Rechnung auf einen niedrigen dreistelligen Betrag pro Monat gesunken. Plus: keine Engineering-Stunden mehr für AWS-Wartung. Gesamt-TCO inkl. Personal-Aufwand deutlich darunter.

Was bedeutet S3-Replacement konkret?

Magento nutzt S3 typischerweise für Produktbilder, Medien-Assets, Backups und manchmal als Queue-Storage. Wir migrieren das wahlweise auf: (a) lokales Filesystem mit Backup-Strategie, (b) selbst-gehosteten S3-kompatiblen Object Storage wie SeaweedFS oder Garage in einem AT/DE-Rechenzentrum, (c) klassisches NFS für High-Performance-Cases. Die Migration läuft mit aws s3 sync parallel zum Live-Betrieb, der Cutover ist Sekunden.

Wie lange dauert eine AWS-zu-Server-Migration?

Für einen mittleren Magento-Shop (B2B, ~25k Produkte, eine Sprache): 3–6 Wochen von Auftrag bis Go-Live. Setup-Phase 1–2 Wochen (Server, DB, Webserver, PHP, Magento, Imports). Test-Phase 1–2 Wochen (Daten-Sync, Schnittstellen, Cookie-Consent). Cutover 1 Tag (DNS-Wechsel + finale DB-Sync). Komplexe B2B-Shops mit ERP-Schnittstellen sind länger — typisch 6–10 Wochen wegen ERP-Re-Integration.

Was passiert mit den AWS-Queues (SQS) und ERP-Schnittstellen?

Das ist meist der härteste Teil der Migration, weil ERP-Systeme (BMD, SAP, Pimcore, Odoo) typischerweise über AWS-SQS oder S3-basierte Queues mit Magento kommunizieren. Wir ersetzen das durch: (a) RabbitMQ oder Redis-basierte Queues auf eigenen Servern, (b) direkte Datenbank-Kommunikation für synchrone Use-Cases, (c) n8n-basierte Datenpipelines für komplexere Workflows. Die ERP-Anbindung muss in der Regel auf Provider-Seite parallel angepasst werden — das ist außerhalb unserer Kontrolle und braucht Zeit.

Wo läuft der Shop nach der Migration?

Standardmäßig auf unseren Servern in österreichischen oder deutschen Rechenzentren (Internex AT, Hetzner DE). Hardware: dedizierte Bare-Metal- oder Cloud-VPS-Server mit dezidierten Magento-/PHP-FPM-/MySQL-/Redis-Konfigurationen. Wenn du eigene Hosting-Präferenzen hast (z.B. ein bestimmter AT-Hoster), arbeiten wir auch dort. Backup-Strategie: 3-2-1 mit Off-Site-Replikation.

Verliert man Cloud-Features wie Auto-Scaling oder Multi-AZ-Replication?

Theoretisch ja, praktisch fast nie relevant für Magento-B2B. Magento-Shops haben planbaren Traffic (B2B-Geschäftszeiten, klare Saisonalität) — Auto-Scaling rechnet sich selten. Multi-AZ-Replication ist bei dedizierten Servern durch Backup + DB-Replica gleichwertig abgedeckt. Was du gewinnst: direkter Server-Zugriff für Performance-Tuning (was in AWS oft nur über teure Plan-Upgrades geht), planbare Kosten, kürzere Latenzen zur DB.

Und wenn wir wieder zurück in die Cloud wollen?

Geht jederzeit. Unsere Migrationen sind so aufgebaut, dass der Stack (Magento + DB + Object Storage + Queue) zwischen Provider wandern kann — das ist Standard-LAMP-/LEMP-Architektur, keine Cloud-Lock-Ins. Wir dokumentieren jeden Migrationsschritt, sodass du auch ohne uns wieder migrieren könntest. Aber: ein Großteil unserer Kunden, die einmal raus sind, bleiben es.

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